Über mich
Seit dem Jahr 1995 arbeite ich nun mit Hunden. Nachdem die ersten Grundkurse absolviert waren, wurde mein Interesse besonders an einer Sportart geweckt: Agility!
Beim Agility handelt es sich um eine Hindernisssportart, die vom Springreiten abgeleitet wurde. In England wurden Hunde in den Pausen von Reitturnieren über die Hindernisse geführt. Schnell entwickelte sich daraus eine eigene Sportart, die sich mittlerweile großer Popularität erfreut.
1999 startete ich dann meine Turnierkarriere. Mittlerweile kann ich auf die erfolgreiche Teilnahme an vielen nationalen und internationalen Turnieren zurückblicken. Dazu gehört auch die mehrfache Teilnahme an Landesmeisterschaften, Verbandsmeisterschaften, deutsche Meisterschaften, dem Weltcup und WM-Qualifikationen.
In meiner langjährigen Arbeit mit Hunden hatte ich das Glück, Hunde unterschiedlichster Rassen ausbilden zu dürfen, vom Papillon bis hin zum Rottweiler. Meinen Erfahrungsschatz konnte ich durch Praktika bei namhaften Trainern in der Schweiz erweitern - z.B. bei Sep Cadalbert in Sulgen, mehrfacher Schweizer Meister und Weltmeister und Suzanne Föhr Braunwalder, Inhaberin der Hundeschule Picobello in Wilen-Gottshaus.
Des weiteren findet seit 2010 eine enge Kooperation mit dem Hundezentrum TEAMCANIN | Inh. Uwe Friedrich in Löffingen statt, bei dem ich mich auch in ständiger Fort- und Weiterbildung befinde um meine Kenntnisse stets auf den neuesten Stand der Forschung zu bringen.
www.teamcanin.comBei der Ausbildung von Hunden lege ich großen Wert auf einen gewaltfreien und hundgerechten Umgang und wende dabei neueste Kenntnisse aus der Verhaltensbiologie und Lernforschung an. Ein Trainingsplan wird von mir individuell gestaltet und auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst.
Habe ich Ihr Interesse geweckt? Scheuen Sie sich nicht, mit mir unverbindlichen Kontakt aufzunehmen. Ich beantworte Ihre Fragen gern.
Agility Hoppers - Dog for Fun Training
Jeanette Frank
Tel: 0741 / 320 50 63
Mobil: 0179 32 766 78
Schwarzwälder Bote, Mittwoch, 9.11.11, Ausgabe Nr. 259
Ein Hund auf dem Weg zum Filmstar
Villingendorf - Die Papillon-Hündin Bacardi hat das Zeug zum Filmstar. Meinen auf jeden Fall Experten nach einem Hunde-Casting auf einer Heimtiermesse in Stuttgart.
Die sechs Jahre alte Papillon-Hündin Bacardi hat sich einen Leckerbissen verdient. Beim Wettbewerb zu "Germanys Moviedog 2011" hatte sie die Schnauze vorn und sich damit für das Bundesfinale Ende des Jahres qualifiziert. Dem Gewinner des Wettbewerbs winke eine Filmrolle sowie die Aufnahme in eine Filmtierkartei, die zum Beispiel den Hund für den aktuellen Frankfurt-Tatort gestellt habe.
Zu den Aufgaben, die Bacardi zu meistern hatte, gehörten verschiedene Übungen, wobei CDs für die eigene Choreographie ebenso erlaubt waren wie Requisiten. Im zweiten Durchlauf, dem "Recall", mussten Hund und Mensch eine von der Jury gestellte Aufgabe erfüllen, erklärten die Veranstalter weiter.
Bacardis Besitzerin Jeanette Frank aus Villingendorf freute sich über ihre talentierte Hündin: "Sie hat schon erfolgreich an internationalen und deutschen Meisterschaften teilgenommen sowie den Agility-Weltcup gewonnen. Daher war ich sicher, dass sie
gute Chancen auf den Sieg hätte." Zum Glück enttäuschte Bacardi ihr Frauchen nicht.
Schwarzwälder Bote, Mittwoch, 29. Juni 2011, Ausgabe Nr. 147
Oft liegt der Fehler bei den Zweibeinern
Jeanette Frank hilft als Tiertrainerin Hunden und Haltern auf die Sprünge / Papillon-Dame ist ein Champion
Von Jürgen Wolfer
Villingendorf. Er gilt als erstes Haustier des Menschen und ist gelehrig und treu, wie fast keine andere Krea- tur: der Hund. Bei der Erziehung hapert es aber manchmal dafür gibt es Abhilfe.
Viele Hundebesitzer kennen das: Der geliebte Vierbeiner zuckelt beim Gassigehen brav an der Leine nebenher als ob er kein Wässerchen trüben könnte. Da kommt ein anderer Artgenosse nebst Herrchen friedlich ums Eck und plötzlich verwandelt sich das gerade noch lammfromme Schoßhündchen in eine wüst keifende Bellmaschine. Für die meisten Hundehalter scheint dann guter Rat teuer. Hilflosigkeit macht sich breit.
»Der Fehler liegt nicht unbedingt beim Hund«, sagt Jeanette Frank, die schon oft bei solchen Schwierigkeiten auf die Sprünge geholfen hat. »Es ist meist der Halter, der das Fehlverhalten anregt.«
Die 29-Jährige erklärt eine wichtige Lektion: »Viele Hunde fassen es als Alarmsignal auf, wenn man die Leine eng nimmt. Für die ist das dann ein klares Zeichen: Achtung, jetzt wird es gefährlich. Da- mit entschärfen Hundehalter die Situation nicht, sondern sie stacheln ihren Hund eher noch an, sich aggressiv zu verhalten.«
»Leinenmotzer« nennt die Tiertrainerin dieses leidige Verhalten und rät Hundehaltern, etwaigem Fehlverhalten frühzeitig entgegenzuwirken.
»Am besten man fängt schon beim Welpen an. Je älter ein Hund ist, desto schwieriger wird es, Verhaltensweisen abzugewöhnen. Und dann ist da natürlich auch noch der Halter, der sich genauso daran gewöhnt hat, in einer bestimmten Situation eben falsch zu verhalten.«
Ihre Liebe zu Hunden hat die gebürtige Rottweilerin vor gut einem Jahr zu einer nebenberuflichen Tätigkeit ausgebaut. Seit April 2010 führt sie die Hundeschule »Dog for Fun Training«, die jüngst aus Talhausen in das Industriegebiet in Villingendorf umgezogen ist.
Auf einem mehr als 2000 Quadratmeter großen Wiesenareal mit Zelt trainiert sie mehrmals wöchentlich mit verschiedenen Gruppen. Für die Welpen steht etwa ein spielerisches Grundtraining auf dem Programm, mit dem die jungen Hunde sozialisiert werden.
Beim sogenannten Longieren geht es dagegen um die Vertiefung der Hund-Mensch- Beziehung. Der Hund lernt dabei, eine als Kreis gesteckte Grenze zu respektieren und den Anweisungen des Herrchens auch trotz Gegenreizen zu folgen eine Übung, die im Hundealltag Früchte tragen kann.
Neben weiteren Trainingseinheiten, die Frank anbietet, liegt der hauptberuflichen Ärztin aber eine Sache ganz besonders am Herzen: das Agility. Ihre eigenen Hunde, eine Papillon-Dame und ein Windspiel, sind inzwischen echte Meister, wenn es spielerisch über den Trainingsparcours aus Hürden, Rampen, Schläuchen, einer Wippe und mehr geht.
Und auch das »Frauchen« bleibt fit: »Das ist nicht nur für die Hunde eine gute Möglichkeit, sich spielerisch zu be- schäftigen. Auch die Begleiter bleiben sprichwörtlich agil«. lacht die schlanke 29-Jährige.
Dabei kann sie ihren Stolz über ihre Papillon-Dame Bacardi nicht verhehlen, denn die ist ein echter Champion. Neben der Verbandsmeisterschaft und weiteren Spitzenplatzierungen wurde Frank 2010 in Emmendingen mit Ba- cardi Agility-Weltcup-Siegerin. »Unsere Mission für dieses Jahr steht fest: Titel verteidigen!«
Artikel des Schwarzwälder Boten in der Ausgabe vom Freitag, 10.9.10 Augabe Nr 209
Villingendorf
Hundedame holt Weltcup-Titel
Die Humanmedizinerin Frank hat seit 16 Jahren ihr Herz an Hunde verloren. Seit elf Jahren bestreitet sie mit ihren treuen Begleitern Wettkämpfe. Und ist mit "Bacardi" sehr erfolgreich. Die Hundedame hat neben dem Weltcup schon die Vereins-, Kreis- und Verbandsmeisterschaften und den Schwaben-Cup für sich entscheiden können. "Die FCI-Weltmeisterschaft ist das nächste Ziel", erzählt Frank. Wenn sie das schaffe, habe sie alles erreicht.
Weltcup mit zwei Hundertsteln Vorsprung gewonnen
Für den Agility-Weltcup musste sich die Hündin im Juni qualifizieren. Doch nicht jeder Hund darf daran teilnehmen. "Nur die Hunde, die in der höchsten Klasse sind dürfen mitmachen", so die Trainerin. Jede Nation dürfe fünf Hunde ins Rennen schicken.
Im Parcours werden die Vierbeiner zu wahren Sprintern. Vier bis fünf Meter pro Sekunde seien die Spitzengeschwindigkeiten der kleinen Hunde, meint Frank. Für einen Parcours mit 20 Geräten bräuchte man rund 30 Sekunden. "Wir haben den Weltcup mit zwei Hundertsteln Vorsprung gewonnen", sagt Frank. Das zeigt, wie schnell es in den Wettbewerben zu geht. Da sei es gut, dass "Bacardi kein Schoßhund ist."
Agility-Sport auch für den normalen Hund
Der Agility-Sport sei jedoch nicht nur für Turnierhunde geeignet. Auch für den normalen Hund biete die Sportart viel Abwechslung. Frank: "Nur Gassigehen reicht nicht. Der Hund muss eine Arbeit und eine Aufgabe haben." Mensch und Tier lernen so besser im Team zu arbeiten. Die Hunde seien gehorsamer und weniger aggressiv.
Es sei schon immer Franks Traum gewesen eine eigene Hundeschule zu betreiben. Zuerst war der Trainingsplatz am Neckarufer nur für ihren privaten Gebrauch gedacht. Doch bald bot die Villingendorferin Training für alle Hunde an. Neben dem Agility-Sport, wird auch die Grundausbildung angeboten. Momentan sei sie auf der Suche nach einem neuen Trainingsgelände.
Schon im Welpenalter könne das Tier spielerisch trainiert werden. Mit dem intensiven Training werde erst begonnen, wenn der Hund ein Jahr alt ist. "Das ist besser für die Gelenke", meint die Ärztin. Das sei auch der Grund warum die Hunde erst mit 18 Monaten an Wettbewerben teilnehmen dürfen. So werde verhindert, dass die Tiere übertrainiert werden. Doch nicht nur der Hund, auch der Besitzer muss beim Agility-Sport fit sein. Um an den Wettbewerben teilnehmen zu können, muss der Vierbeiner eine Begleithundeprüfung bestehen.
Weitere Informationen: www.dog-for-fun-training.de